Berufsorientierung

„Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können“ (George Elliot)

In unserem Verständnis von Schule spielt die Berufs- und Studienorientierung eine zentrale Rolle.

Berufsorientierung lässt sich verstehen als Prozess der Annäherung und Abstimmung zwischen den Interessen, Wünschen und Kompetenzen der Schüler*innen auf der einen Seite und dem Bedarf sowie die wechselnden Anforderungen der Arbeitswelt und der Gesellschaft auf der anderen Seite.  Unsere Aufgabe ist es, diesen Prozess der Orientierung zu unterstützen und unseren Schüler*innen realistische Möglichkeiten bezüglich des weiteren beruflichen bzw. schulischen Werdegangs aufzuzeigen. Um das Ziel, einen tragfähigen und erfolgreichen Übergang in Ausbildung, Studium oder Beruf bestmöglich zu realisieren, erhalten die Schüler*innen der Graf-Eberhard-Schule eine intensive und individuelle Beratung ab Klasse 5. Die Persönlichkeitsbildung und Stärkung der Jugendlichen steht im Mittelpunkt der Berufsorientierung unserer Schule. Unsere Schüler*innen erhalten alle 4-6 Wochen Einzelberatungen von Lerncoaches mit einer Fokussierung auf die nachhaltige Entwicklung von strategischen Kompetenzen. Wir haben den komplexen Prozess der Berufsorientierung in vier Phasen gegliedert mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten.

Phase 1 ist die Orientierungsphase. Dabei steht die Entwicklung von Sozialkompetenzen im Mittelpunkt. Während dieser Phase haben unsere Schüler*innen die Möglichkeit, erste Begegnungen mit der Arbeitswelt in Form einer Betriebsbesichtigung zu erleben.

In Phase 2 werden die Sozialkompetenzen in unseren Mentoren-Programmen gezielt aufgebaut. Durch die Teilnahme an Boys‘ Day, Girls‘ Day können die Schüler*innen ihre Erfahrungen mit der Arbeitswelt vertiefen und konkretisieren. 

In den Jahrgangsstufen 8 (Konkretisierung) und 9 (Phase 3: Vertiefung und Bewerbung konkret) nimmt die Berufsorientierung eine große Rolle an. Alle Schüler*innen haben die Möglichkeit, an der Schule individuelle Beratungsgespräche mit unserem Partner, der Bundesagentur für Arbeit Reutlingen zu führen. Außerdem sammeln die Schüler*innen Erfahrungen durch mindestens zwei Betriebspraktika. Während dieser Phase erwerben die Schüler*innen notwendige Kompetenzen, um eine eigenverantwortliche Berufswahl und Lebensplanung im Anschluss an die Schulzeit zu gewährleisten. Einen wichtigen Bestandteil dieser Phase stellt die Projektwoche Berufsorientierung dar, in der sich Firmen und Kooperationspartner aus verschiedenen beruflichen Bereichen vorstellen. Bildungspartner, wie zum Beispiel die Kreissparkasse Tübingen, kommunizieren aktuelle Anforderungen von Firmen und setzen sich gemeinsam mit den Schüler*innen in einem Workshop mit Inhalten eines gelungenen Bewerbungsprozesses auseinander. Darüber hinaus haben die Schüler*innen der Lerngruppen 9 die Möglichkeit, einen Einblick in die Berufswelt eines Hightech-Maschinenbauunternehmens (Manz AG) zu bekommen und an einem langfristigen Projekt teilzunehmen.

In Phase 4 spielt die Studienorientierung eine größere Rolle. Während der 10. Klasse besuchen wir die Eberhard-Karls-Universität in Tübingen, damit unsere Schüler*innen eine Vorlesung live erleben können. Darüber hinaus können unsere Schüler*innen bei verschiedenen Schulen hospitieren, damit sie eine kompetente Entscheidung über die beste Schule für sich treffen können.

Alles in allem versuchen wir den Schüler*innen unserer Schule ein speziell auf sie zugeschnittenes Programm der Berufsorientierung anzubieten, damit sie die richtige Entscheidung für ihre Zukunft treffen können.

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